2000

Die Veterananentagung des VOMV findet dieses Jahr in Zermatt statt, dabei wird bei der Totenehrung aus Versehen der Name eines anwesenden Veterans der «Matterhorn» abgelesen - nach einem Lebenszeichen des besagten Veterans und einer kurzen Intervention des Präsidenten der «Matterhorn» wird der Fehler des VOMV mit einer Entschuldigung korrigiert.

2001

Wegen der Musikreise wird auf das jährliche Nachtessen verzichtet und stattdessen ein «Spaghetti-Plausch» im Müsiglokal organisiert. In der ersten Hälfte Dezember macht das ZDF in Zermatt Aufnahmen für die grosse Weihnachtssendung. Gottseidank werden zuerst Tonaufnahmen erstellt und die Bildaufnahmen später «playback» gespielt - die eisige Kälte lässt alle Instrumente gefrieren und verunmöglicht unser Spiel. Wahrscheinlich aus Erbarmen mit den ebenso gefroreren Musikanten schenkt das ZDF-Team jedem anwesenden Mitglied der «Matterhorn» einen weissen Schal, passend zur (sommerlichen) roten Uniform.

2002

Der langjährige Vereinsfenner Heini Biner gibt die Fahne der «Matterhorn» an Walter Willisch weiter. Das ZDF besucht uns erneut: Wir spielen zu den Aufnahmen des «Tigerentenclubs». Heini und seine Frau Hanny laden die «Matterhorn» zum Nüsignachtässe ins Chez-Heini ein. Der sehr kalte Probevormittag in der Pfarrkirche wird nach dem erfolgreichen Weihnachtskonzert mit ausgiebigem Imbiss und Glühweinkosum mehr als kompensiert. Wir müssen uns von unseren Aktiv-Ehrenmitgliedern Walter Lauber, Otto Biner und Hans «Haischo» Zimmermann (dem Vater unseres Dirigenten) verabschieden.

2003

Wir spielen unserem Aktiv-Ehrenmitglied Severin Aufdenblatten zum 90. Geburtstag. Am Bezirksmusikfest in Täsch wird Josef Perren für 60 aktive Müsig-Jahre gebührend geehrt. Am Oberwalliser Musikfest in Saas Almagell spielen wir «Exaltation» vor der Jury. Die «Matterhorn» ist sowohl bei der Varabschiedung unseres langjährigen Pfarrers Gervas Studer als auch der der Begrüssung des neuen Kilchherrn Stephan Roth dabei. Das Jahreskonzert in der Triftbachhalle wird durch passende Bildprojektionen bereichert. Im Sommer wird eine erste Homepage der «Matterhorn» auf dem Internet aufgeschaltet. Die GV beschliesst, dass den Aktiv-Ehrenmitgliedern bereits zum 80. Geburtstag ein Ständchen gespielt wird. Der Vorstand wird neu durch einen Beisitzer entlastet, welcher sich u.a. um die Homepage und ähnliches kümmert.

2004

Am Oberwalliser Musikfest in Blatten spielen wir im Festzelt die «Blues Brothers Revue» - passend dazu die dunkeln Sonnenbrillen, welche aber den Blick auf die Notenblätter leicht beeinträchtigen. Am ausnahmsweise später stattfindenden Bezirksmusikfest in Saas-Fee wird Gabriel Perren für 50 Jahre Musik geehrt. Anlässlich der Tagwacht wird der «Marignan» vom Kirchturm aus für und über das erwachende Dorf gespielt. Wir spielen zur Nachprimiz von H.H. Wolfgang Birrer und - zu seiner grossen Überraschung - unserem Aktiv-Ehrenmitglied Otto Julen zu seinem 80. Geburtstag. Das Weihnachtskonzert wird gemeinsam mit dem Kirchenchor gestaltet. Kurz vor Weihnachten müssen wir uns von unserem Aktiv-Ehrenmitglied Hans Perren verabschieden.

2005

Das Jahreskonzert in der Triftbachhalle wird um ein Haar ein Raub der Flammen: Wenige Tage vor dem Konzert brennt der «Grüne Saal» im Pfarreizentrum. Der Einsatz von mehreren Dosen «Rauchspray» kann den erheblichen Rauchschaden in der Halle für die Dauer des Konzerts unterdrücken und ermöglicht so u.a. den Auftritt von Bauchtänzerinen zum Stück «Auf einem persischen Markt». Ein Ensemle der «Matterhorn» hilft bei der Gestaltung der Messe anlässlich des Dekanats Cäcilienfestes; der gesamte Verein untermalt dann musikalisch das anschliessende Apéro der mehr als 600 Sängerinnen und Sänger auf dem Krichplatz. Bei der Überwindung der immer grösser werdenden Distanzen bei der Tagwacht hilft uns erstmals der lokale E-Bus. Das Bezirksmusikfest findet in Herbriggen statt, und nach mehr als 30 Jahren stellt sich die «Matterhorn» das erste Mal wieder dem vollen Programm eines Kantonalen Musikfests (Pflichtsütck, Wahlstück, Marschmusikwettbewerb), welches in Colombey-Murraz stattfindet. Im Sommer begleitet eine grosse Delegation der «Matterhorn» unser Ehrenmitglied und langjährigen Pfarrer Gervas Studer in Visperterminen auf seinem letzten Gang. Die Ansprache von Bundesrat Joseph Deiss zum 1. August ging in strömendem Regen unter - tags zuvor hat er bei schönstem Sommerwetter aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums der Erstbesteigung den höchsten Schweizer Berg, die Dufourspitze, bestiegen. Unter den Klängen der «Matterhorn» wird das neue Schulhaus Trift eingeweiht. Anlässlich der Delegiertenversammlung des Bezirksmusikverbandes werden unsere Aktiv-Ehrenmitglieder Otto Julen, Yvo Julen, Josef Perren, Hermann Zumtaugwald, Heini Biner und Gabriel Perren zu Ehrenmitgliedern des BMV Visp ernannt. Beim Weihnachtskonzert wird die «Matterhorn» das zweite Mal durch den Kirchenchor unter der Leitung von Elmar Rittiner unterstützt.

2006

Unser Dirigent Robert Zimmermann feiert sein zehnjähriges Jubliäum. Das Jahreskonzert wird ein zweites mal durch eine animierte Projektion ergänzt, so wird u.a. das Stück «Where Eagles Soar» mit Bildern eines noch unveröffentlichen Dokumentarfilms von Vinzenz Imboden unterlegt. Die «Matterhorn» wünscht unserem Musikanten Bernard Perren und seiner Frau Katja zu ihrer Hochzeit musikalisch viel Glück. Die «Matterhorn» unternimmt als Fahnenpatin eine mehrtägige Reise an die Fahnenweihe der Musikgesellschaft Wimmis und nimmt als Gast am dortigen Kreismusiktag (entsprechend unserem Bezirksmusikfest) teil. Am Bezirksmusikfest in Visperterminen und dem Oberwalliser Musikfest in Leuk marschieren wir zu «un addio». Das Ständchen zur Firmung, welche auf gleichen Tag wie das Oberwalliser fällt, wird vom Tambouren- und Pfaiferverein übernommen, welchem wir im August zum 20. Geburtstag gratulieren. Wir nehmen Abschied von unserem Aktiv-Ehrenmitglied Severin Aufdenblatten. Eine Fahnendelegation der «Matterhorn» begleitet unsere ehemalige Trompeterin Simone Beck auf ihrem letzten Gang - wegen einer Zugsverspätung helfen zwei uniformierte Musikanten dabei als Sargträger aus. Das schon fast traditionelle Weihnachtskonzert wird erneut gemeinsam mit dem Kirchenchor aufgeführt.

2007

Das Jahreskonzert in der Triftbachhalle steht unter dem Motto «Liebe», unter anderem mit einem Arrangement des traditionellen «S'sch äbe-n-e Mönsch uf Ärde». Das Finale des diesjährigen «Migros Grand-Prix» wird unter den Klängen der «Matterhorn» eröffnet. Wir marschieren am 27. Mai in strömendem Regen am Bezirksmusikfest durch Saas Grund; am nächsten Tag bedeckt (nicht unseretwegen) fast ein halber Meter Schnee das Festgelände und verzögert die Demontage des Festzelts. Der Einmarsch mit dem «Marsch der Grenadiere» am (kleinen) Oberwalliser Musikfest in Ernen ist dann aber schneefrei, ebenso der Einmarsch zum Kantonalen Bergführerfest in Zermatt. Ein Konzert auf dem neuen Platz vor dem Matterhornmuseum wird durch ein Apéro im Zermatterhof abgeschlossen. Die «Matterhorn» gestaltet dem Gottesdienst am Pfarreifest in Winkelmatten und spielt Bischof Norbert Brunner anlässlich des Pastoralbesuchs ein Ständchen. Nach 18 Jahren im Vorstand, davon 14 Jahre als Präsident, gibt Pino Mazzone das Präsidium an den den bisherigen Vizepräsidenten Markus Julen weiter. Pino Mazzone wird von der Generalversammlung verdient zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die älteren Musikanten spielen ein Ständchen zur Er√∂ffnung des Altersheim- Anbaus - dass die älteren Musicis dieses Ständchen darbringen liegt nicht am Altersheim, sondern daran, dass die Jungen mit Jugendmusik in Grächen die Wintersaison eröffnen...

2008

Das Neujahrsständchen hat dieses Jahr eine Station mehr: Wir dürften unserem Aktiv-Ehrenmitglied Josef Perren musikalisch zum 80. Geburtstag gratulieren. Nach dem Jahreskonzert zum Thema «Weltraum» treten zwei Musikanten aus der «Matterhorn» aus. Auf der Strasse mit «So, heid'r dr Schtrit in dr Müsig?!» angesprochen, antwortet der Präsident mit «Nei, nimma». Das Bezirksmusikfest in St. Niklaus (mit «Step Out and Swing») steht unter dem Motto «da(s) ischt Müsig» und am Oberwalliser Musikfest in Kippel tritt die «Matterhorn» mit «Fate of the Gods» ein zweites Mal vor die Jury. An der 100 Jahr-Feier des Skiclubs tritt die «Matterhorn» in reduzierter Form auf, da gleichzeitig das Schweizerische Jugendmusikfest in Solothurn stattfindet. Im Juli findet auf dem Kirchplatz das erste Mal ein Sommerkonzert «mit Verpflegung» statt. Für ein Sommerkonzert in der Halle hingegen lassen sich immer weniger Zuhörer mobilisieren, so dass diese Aktivität vorläufig eingestellt wird. Die Feiern zum ersten August und zum Pfarreisonntag werden von sintflutartigen Regenfällen begleitet. Am Weihnachtskonzert spielen wir u.a. die «Tänze aus Terpsichore» von Michael Prätorius.

2009

Unser Überraschungsständchen zum 80. Geburtstag unseres Aktiv-Ehrenmitglieds und Ehrendirigenten Otto Burgener rührt diesen zu Tränen. Wir spielen das Jahreskonzert zum Thema «Städte» und marschieren dieses Jahr zu «Semper Viator». Bezirksmusikfest in Grächen (haben alle jetzt etwas zu essen bekommen?) und Kantonales Musikfest in Susten mit «Pompeji» als Wahl- und «Saphira» als Pflichtstück. Wir verabschieden unseren Vikars und Mit-Musikanten Daniel Rotzer, auch er zu Tränen gerührt. Im Sommer geben wir das zweite Mal ein Konzert vor dem Matterhornmuseum und eine Woche darauf das zweite Sommerkonzert mit Verpflegung, unterstützt von der Ländlerkapelle «Nid zem lose». Am Folklorefestival ist unser letzter Auftritt unter der Leitung von Robert Zimmermann, welcher uns nach dreizehn Jahren als Dirigent Richtung Visperterminen verlässt. Für die Auftritte am Kantonalen Trachtenfest übernimmt Andreas Mazzone den Dirigentenstab, und ein kleines Ensemble hilft bei der Gestaltung des Festgottesdienstes in der Sportarena. Das Trachtenfest ist auch der letzte Auftritt unseres Vize-Fähnrichs Josef Burgener, welcher uns seit dem Musikfest 99 treu unterstützt hat. Die Suche nach einem Dirigenten ist nicht einfach - Hermann-Josef Biner hilft mit der Überbrückung der Sedisvakanz. Wir müssen uns von unserem Aktiv-Ehrenmitglied Gregor Julen verabschieden, unserem letzten Teilnehmer des Kantonalen Musikfests in Martigny 1932. Das Weihnachtskonzert unter der Leitung von Hermann-Josef Biner bietet Stücke von Vivaldi, Bach, Händel und Delalande.